performativ | diskursiv | zündend



am 17. Jänner 2019 im Künstlerhaus:

FUNKENFLUG 12

Subtile Revolutionen

Künstlerhaus 1050, Stolberggasse 26, 1050 Wien
17. Jänner 2018 um19:30 Uhr

Film / Performance
Anna Vasof (Architektin und Medienkünstlerin)

Spoken Word Poetry
Yasmin Hafedh a.k.a. Yasmo (Spoken Word Künstlerin, Performance Poetin und Rapperin)

Talk mit Künstlerinnen und Publikum

Moderation
Maria Christine Holter (Kuratorin FUNKENFLUG)

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Anna Vasof: Filmstill aus VIENNA HIT,
2018/19
© Foto: A. Vasof

Anna Vasof
Film / Performance

Anna Vasofs Videoarbeiten und vor Publikum durchgeführte Versuchsanordnungen sind erfindungs- und einfallsreich. Oft gibt sie Alltagsgegenständen völlig neue Funktionen oder lotet die Illusionskraft des Filmischen aus. Sie arbeitet kontinuierlich an der Konzeption innovativer Mechanismen zur Herstellung kritischer, handlungsbezogener Videos, Aktionen und Installationen. Eine von ihr entwickelte Form des Kurzfilms nennt Vasof Non-Stop Stop-Motion. Sie ist eine Weiterentwicklung der Stop-Motion-Technik in Animationsfilmen, mit der die Künstlerin versucht, Wahrnehmungsgewohnheiten zu verstehen und neu zu definieren.

„Meine bisherige Arbeit fußt auf dem Experimentieren und der Erforschung der Mechanismen von Bewegung und der zeitbasierten Kunst. Ich gehe bei Fragen gerne an die Wurzel und beginne bei Null. Oft möchte ich Grundlagen aus meiner eigenen Perspektive heraus neu erfinden. Meine Arbeiten mit Alltagsgegenständen (Schuhe, Scheibenwischer, Kopfhörer,...) spielen mit sozialen Paradoxien und lassen uns unseren Alltag und die Welt aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten.“ (Anna Vasof)

Anna Vasof ist Architektin und Medienkünstlerin. Geboren 1985, studierte sie Architektur an der Thessaly Universität in Griechenland und Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, beides mit Auszeichnung. Seit 2016 ist sie an letzterer Institution PhD-Kandidatin in Künstlerischer Forschung über Non-Stop Stop-Motion Cinematografie.

Seit 2004 werden Vasofs Videos, Kurzfilme und Performances auf internationalen Festivals präsentiert, viele wurden bereits ausgezeichnet: 2016 war sie erstmals auf der Viennale vertreten, 2017 wurde sie sowohl mit dem H13 – Niederösterreich Preis für Performance als auch mit dem Hubert Sielecki Preis geehrt, 2018 erhielt sie beim Ann Arbor Filmfestival 2018 den Peter Wilde Award for Most Technically Innovative Film.
annavasof.net/ vimeo.com/annavasof



Yasmin Hafedh / Yasmo
© Foto: TJ Photography

Yasmin Hafedh a.k.a. Yasmo
Spoken Word Poetry

Yasmin Hafedh verbindet Sprache mit Rhythmus und schwere Themen mit Humor. Sie schafft es bei Poetry Performances Sperriges zugänglich zu machen und Unmittelbares in die Welt zu werfen. Natürlich nimmt sich die Künstlerin dabei kein Blatt vor den Mund. Hafedh bringt auch die schwierigsten – und oft notwendigsten – Themen mit Verve aufs Tapet: Migration, Feminismus und Politik; aber auch Licht- und Schattenseiten der Digitalisierung und unser schleichender Weg in die ICH-Gesellschaft.

Yasmin Hafedh Hafedh, geboren 1990 in Wien, ist Spoken Word Künstlerin, Performance Poetin und Rapperin. Neben zahlreichen Auftritten bei Poetry Slams auf der ganzen Welt, hat die Autorin bisher auch in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Hinzu kommen drei Studioalben, zuletzt mit der Jazzformation Klangkantine, die alle wohlwollend von Kritik und Publikum angenommen wurden. de.wikipedia.org/wiki/Yasmin_Hafedh



anschließend:
TALK MIT PUBLIKUMSBETEILIGUNG
Anna Vasof (Architektin und Medienkünstlerin)
Yasmin Hafedh a.k.a. Yasmo (Spoken Word Künstlerin, Performance Poetin und Rapperin)
Moderation: Maria Christine Holter (Kuratorin FUNKENFLUG)

Maria Christine Holter ist Kunsthistorikerin und Kuratorin in Wien. Kunstgeschichtestudien an den Universitäten Wien und Berkeley, USA (Fulbright Stipendium), Praktikum am Museum of Modern Art, New York. Ausstellungs- und Veranstaltungsreihen wie FUNKENFLUG, in situ / follow up. Gastkuratorin in diversen Kunstinstitutionen, zuletzt im Wiener Künstlerhaus: 2012/13 Zeit(lose) Zeichen. Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath (mit Symposion A Tribute to Otto Neurath), 2014 Experiment Analog. Fotografische Handschriften im Zeitalter des Digitalen sowie Time(less) Signs als Kooperation im Austrian Cultural Forum London, 2015 Programmverantwortliche der Brennenden Fragen, 2017 Das bessere Leben im Künstlerhaus 1050. Unternehmensberatung im Bereich Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit, zahlreiche Publikationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhundert. www.mariaholter.at



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